Zukunftslobby.de

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(frei nach Jupp Wolter (+1993))

Die Website Zukunftslobby.de ist das Publikationsorgan des Vereins Zukunftslobby e.V.

Zukunftslobby setzt sich argumentativ für die Interessen der nachfolgenden Generationen ein.
Schwerpunkt ist die weitgehend ökonomische Analyse des gegenwärtig herrschenden Wirtschaftssystems und sein
er zerstörerischen Dynamik.
Diesem System wird ein neuer, überparteilicher, umfassend nachhaltiger Entwurf einer zukunftsfähigen Ökonomie entgegen gehalten, die Hypothese der Kategorischen Marktwirtschaft.

So, wie in der Karikatur links, stellt sich die Situation der gegenwärtigen Weltgesellschaft dar. Wir in Deutschland sind lediglich ein Teil dieses fatalen Schauspiels.
Alle machen mit beim Zersägen, Zerhacken und Verbrennen des Floßes unter unseren Füßen, des Fundaments der Menschheit, welches uns immer weniger davor bewahren kann, unterzugehen
.

 


Im Februar 2010 neu:

Das "Völkerdomprojekt" ab sofort mit ausführlicher Beschreibung hier zu finden. "Ein unglaublich schöner Traum, der nur mit zuverlässigen Sponsoren verwirklichbar wäre!"- RJR


Im Januar 2010 aktuell:

Ende Januar hat Zukunftslobby einen neuen Versuch gestartet, seine wirtschaftspolitischen Grundthesen, die derzeit einzigen zukunftsfreundlichen im Netz, ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen.
Mittels 75 E-Mails wurde an NGOs, wissenschaftliche Institute und an überregionale Zeitungen ein ausführliches Essay mit Anschreiben und unserem aktuellen Flyer geschickt, in welchem wir eine Debatte darüber anregen, ob sich gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen nicht besser unter einem einzigen gemeinsamen Ziel vorgehen lässt, unter dem Ziel eines neuen menschenverträglichen Wirtschaftssystems. - Mehr Informationen dazu
Hier

Im Dezember 2009 aktuell:

Sagen wir es mal so: Das Treffen der Staaten in Kopenhagen, wo ein Fortschritt in der globalen Klimapolitik erzielt werden sollte, ist ausgegangen, wie geplant.

--- Geplant war der Handlungsverzicht derjenigen Staaten, die vom CO2-Ausstoß wirtschaftlich am meisten profitieren.

--- Geplant war, die schwächsten Staaten aus Afrika und den pazifischen Inseln, denen entweder die letzten Wasserbestände bald austrocknen und keine Nahrungsmittelproduktion mehr gelingt, bzw. deren Land in steigenden Wassermassen versinkt, anzuhören und zu opfern.

--- Geplant war, eine Erwärmungsbegrenzung auf 2 Grad international zu etablieren, unabhängig von der Tatsache, dass bei 2 Grad durchschnittlicher, globaler Temperaturerhöhung die meisten Katastrophen nicht mehr abzuwenden sind. Die großen Eismassen, wie in Grönland und dem Himalaja werden abschmelzen, die Temperatur in Afrika steigt um über 3,5 Grad an, allein infolge der Ausdehnung durch Erwärmung ... (weiterlesen hier)

Im Herbst 2009 aktuell:

Die Bundestagswahl ist gelaufen. Die Wahlbeteiligung ist auf nur noch 70,8 % gesunken.
Die neue schwarz-gelbe Regierung wurde
von nur 34,2 % der deutschen Wahlberechtigten gewählt
!!!

--- Ernüchternd für unser demokratisches System: Tatsächliche Ergebnisse der letzten 11 Bundestagswahlen, also die Ergebnisse unter Berücksichtigung der jeweiligen Wahlbeteiligung. - Hier auf Zukunftslobby
--- Für die SPD gab es kürzlich bei der Wahl in Sachsen nur noch 5,4 % - Ergebnisse neuerer Landtagswahlen - Hier auf Zukunftslobby
--- Die Unionsparteien bundesweit bei 16,4 %, die SPD gar nur bei 9 %? - Wahlen zum EU-Parlament in Deutschland von 1979 bis 2009 - Hier auf Zukunftslobby

Die neue Regierung aus FDP und Union will mehr denn je auf quantitatives Wirtschaftswachstum herkömmlicher Prägung als universelles Mittel gegen den Niedergang setzen.
Angela Merkel benutzt das widersinnige Wortgebilde "Wachstum und Beschäftigung" als Universalargument inflationär zu jeder Gelegenheit. Wachstum zu fordern ist ebenso klug, wie einen vergifteten Patienten mit der Verabreichung eben desselben Gifts wieder heilen zu wollen.
Guido Westerwelle will die sogenannten "Leistungsträger der Gesellschaft" belohnen, im jetzigen System also diejenigen, welche ihren wirtschaftlichen Erfolg am stärksten mittels der Externalisierung von Schadkosten auf Dritte erzielen.

Damit ist der Fortgang kapitalistischer Planwirtschaft festgeschrieben und die Umsetzung echter Marktwirtschaft nicht in Sicht.

Hier finden Sie noch die Kommentare zum aktuellen gesellschaftspolitischen Geschehen, Verweise auf ausgewählte, kritische Fremdbeiträge oder auch Details aus einem auf das Prinzip Footprint-One orientierten Lebensalltag,
die bis Ende 2008 hier als tägliche Blogbeiträge erschienen waren.

Aus der Sicht von Zukunftslobby geht kein Weg an einer wahrlich Kopernikanischen Wende in der Ökonomie vorbei, um dem kommenden "Zeitalter der Krisen" noch zu entgehen.
Die Schwierigkeiten, resultierend aus ökologischen, sozialen, finanziellen und politischen Schadkosten, die das herrschende Wirtschaftssystem in zunehmendem Ausmaß eifrig externalisiert, werden den Alltag in der Zukunft empfindlich komplizierter und kostspieliger machen bis hin zur weitgehenden Lähmung elementarer Bereiche.
Deshalb: Kategorische Marktwirtschaft - jetzt!
Denn: Je länger wir schlafen, desto böser das Erwachen!

Unsere wichtigsten Ziele werden umso dringender:

Zukunftslobby will eine umfangreiche Studie zur Ermittlung der kompletten Summe aller in Deutschland externalisierten Schadkosten bei mehreren wissenschaftlichen Institutionen in Auftrag geben.
Nach Hochrechnung entsprechender früherer Studien sind dies mindestens 400 Milliarden Euro jährlich.
Unsere Konsumgesellschaft sollte wissen, wie hoch der Preis für ihren zweifelhaften, sogenannten "Wohlstand" ist.

Zukunftslobby will, auch mit dem Ergebnis der Studie, eine umfangreiche Verfassungsklage gegen die herrschende ökonomische Ideologie und ihre fatalen Auswirkungen formulieren.
Ob diese angenommen wird oder nicht, ob die ökonomische Ordnung als verfassungswiedrig erkannt wird oder nicht, zumindest hätten wir, die jetzt lebende Generation die Möglichkeit, den alltäglichen ökonomischen Irrtum öffentlich anzuklagen. Mehr dazu auch Hier

Sie können Zukunftslobby unterstützen, indem Sie spenden, Fördermitglied im Verein oder selbst aktiv werden.
Als eventuelle Entscheidungshilfe: Unser Selbstverständnis. Oder: aktuellen Flyer lesen.