Als
Mahnmal und als Sichtbarmachung der sorgsam verborgen gehaltenen
Realität plant Zukunftslobby ein spektakuläres Kunstprojekt,
eine Installation, errichtet innerhalb einer großen deutschen
Stadt.
Auf
einer Fläche von 50 mal 80 Meter sollen 400 abgestorbene Fichten
in den Boden eingegraben werden.
Die Fläche, eingezäunt mit stabilen und hohen "heiligendammer"
Sicherungselementen, wird dann vollständig betoniert.
In den noch weichen Beton werden Devotionalien und Hinterlassenschaften
der herrschenden Industriekultur eingebettet, an den kahlen Stämmen
hängen Überwachungskameras und Werbetafeln der dominanten
Konzerne und Wirtschaftsunternehmen. Lautsprecher geben unablässig
Reden von Politikern und Lobbyisten wieder zu den Themen Europa,
Wachstum und Wohlstand
.
Gegen Eintrittsgeld
dürfen Besucher eine viertel Stunde lang unter den Baumleichen
spazieren gehen und spüren, wozu das blinde Weiterso der europäischen
Politik führen wird.
Der amerikanische
Künstler Eisenmann machte im Berliner Holocaustmahnmal den
Horror der Vergangenheit erahnbar, - das Objekt "Europa 2010"
lässt uns den Wahnsinn der bevorstehenden Zukunft fühlen.
Für die
Umsetzung der Installation sammelt Zukunftslobby Geld in Form von
Spenden und Förderbeiträgen, sucht aber auch Unterstützung
von entsprechend erfahrenen Menschen bei der Vorbereitung des Projekts.
(Demnächst
mehr)
PS:
Hier könnte
man beispielsweise die benötigten Bäume herbekommen:
